u.a. bei folgenden Beschwerdebildern:
- Trennungsängsten
- Schulängsten
- Mutismus
- Selbstverletzendem Verhalten
- Angsterkrankungen, z.B. Panikstörung, Agoraphobie
- Depressionen
- Anpassungsstörung
Bei Kindern führe ich das Erstgespräch in Anwesenheit mind. eines Elternteils durch. Bei zwei Sorgeberechtigten müssen beide mit der Durchführung einer Therapie einverstanden sein!
Bei Kindern und Jugendlichen ist mir das Verständnis des Familiensystems sehr wichtig, da dies unbewusst zur Aufrechterhaltung der Symptomatik beitragen kann. Darüber hinaus kann ein Familienalltag mit Erziehungsthemen, gleichzeitiger Berufstätigkeit und eigener Lebensgeschichte sehr herausfordernd sein. Entsprechend werden im Rahmen von Bezugspersonengesprächen Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen in die Therapie mit einbezogen, um auch für diese unterstützend zur Seite stehen zu können – Je besser es den Eltern geht, umso besser können sie für die Kinder da sein.
Jugendliche, in etwa ab dem 15 Lj., dürfen selbstständig über ihre Therapie entscheiden, auch ohne Einverständnis der Eltern. Das bedeutet, dass die Gespräche vorwiegend mit den Jugendlichen alleine stattfinden und bspw. im Erstgespräch nur zur Beginn und am Ende Eltern anwesend sein werden. Ab diesem Alter beginnt auch die Schweigepflicht gegenüber den Eltern. Folglich werden auch Anliegen der Eltern, die die Jugendlichen betreffen, transparent in einem gemeinsamen Gespräch thematisiert.
Ablauf der Gruppentherapie
Nach einigen vorbereitenden Sitzungen mit den Kindern/Jugendlichen und Bezugspersonen wird die Gruppenaufnahme geplant. Die Gruppen finden während den Schulzeiten wöchentlich zu einem festen Termin statt. In regelmäßigen Abständen werden auch Gruppeneinheiten für die Bezugspersonen stattfinden.
In der Kindergruppe werden die Themen bspw. spielerisch oder anhand von Geschichten erarbeitet.
Die Jugendlichengruppe wird anliegenorientiert gestaltet, d. h. dass es keine Themenvorgaben gibt, sondern die persönliche Themen und Anliegen der Jugendlichen in der Gruppentherapie bearbeitet werden, bspw. im gemeinsamen Austausch, mithilfe von konkreten Übungen oder kreativer Methoden.
Es wird zunächst mit einer Kurzzeittherapie (12 Sitzungen) gestartet. Die Therapie kann bei Bedarf verlängert werden. Maximal sind 80 Sitzungen möglich.
